Köstliche Schärfe vom Chili Fraunz

Ein „Gaumenschnalzer“ aus dem Lavanttal Text, Fotos und Video: Josef Emhofer Der „Chili Fraunz“ ist mit seinen hochinteressanten und wohlschmeckend-scharfen Produkten bereits sprichwörtlich, fast in aller Munde. Der gelernte Zahntechniker, den bald das Fernweh packte, hat eine starke kulinarische Ader, speziell, wenn es um wohlschmeckende Schärfe geht. Den leidenschaftlichen „Scharf-Esser“ packte schon früh das „Chilifieber“ und dies lässt sich wahrlich „schmecken“. Mit den ersten eigenen Chilipflanzen war der Grundstein für „Chili Fraunz“ gelegt und der junge Feinschmecker widmet sich seit kurzem hauptberuflich der Veredelung von Chili und Co. emhoferchilifraunz114„Für mich steht der Geschmack im Vordergrund, dann die Schärfe. Man sollte trotz Chili schmecken, was man isst.“ , so Klary, der auch Kooperationen mit heimischen Produzenten (Essig, Gemüse und Fleischereien, etc.) plant, um die hochwertigen Produkte des Lavanttales zu verbinden. Der „Chili Fraunz“ bietet u.a. folgendes an: Mango Madness und Mango Heaven, die Saucen passen perfekt zu weißem Fleisch, aber sie eignen sich auch als pikanter Dip zu Käse. emhoferchilifraunz112Papaya Mayhem eignet sich gut zu Paniertem oder auch für fruchtige Wok-Gerichte. Cayenne Chaos und Scorpion Hell sind tomatenbasierte Saucen, die ideal zum Verfeinern und Würzen von Suppen und Gulasch geeignet sind. Und da wäre noch ein Gaumenschnalzer vom Feinsten, der „Bacon Jam“ eine süße Speckmarmelade, die sich hervorragend im Burger macht, oder auch als Aufstrich bestens schmeckt. Zum Marinieren: Mango Heaven oder Mange Madness eignen sich hervorragend zum Marinieren von Geflügeltem. Man mariniert Hühnerbruststücke damit, lässt sie für ein paar Stunden ziehen, umwickelt sie mit Speck und lässt sie bei 180 Grad im Ofen durchgaren.emhoferchilifraunz111 Die Saucen sind im Lavanttal bereits bei Fleischerei und Forellenhof Jäger, im Haus der Region, im Lagerhaus Wolfsberg und bei der Fleischerei Kriegl, bei der Fleischerei Sajovitz GmbH und beim Grillteufel erhältlich. Kontakt: Christian Franz Klary, Gottfried Wutscher Weg 8, 9431 St. Stefan, Telefon: 0699 17328019 oder via mail an office@chilifraunz.at . Man kann sich aber auch auf www.chilifraunz.at informieren. Und hier noch ein köstlich-scharfes Video:

Präriesteak und Baked Beans aus dem Canada

15 Jahre Canadian’s Pub in Jakling

Von der „Bar mit Snacks..“  bis zum Restaurant!

Das sehr gefällige Lokal in Jakling, direkt neben dem Bahnhof, wird seit 15 Jahren sehr erfolgreich von Peter Mayer und Louise Maria Dullnig, bei allen liebevoll „Lui..“ genannt geführt. Der Weg, den die beiden von anfang an gingen, ist von gastronomischer Ehrlichkeit geprägt und bestätigt den beiden „Genießern“ ihr kulinarisches Credo. Bis auf Montag kann man sich täglich im Cafe, nicht nur unterhalten, sondern auch Flüssiges vom Feinsten genießen.

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Ab 17 Uhr, kocht dann der Chef persönlich, am Sonntag auch zu Mittag und sonst auf Vorbestellung, charmant unterstützt von seiner Beiköchin Verena May. Stilecht servierte man, und dies nicht nur zum Jubiläum, den derzeitigen „Renner des Hauses“ , ein Prairiesteak mit Beaked Beans, einen wahren Hochgenuss, der den Gaumen zum Schwingen bringt. Im Bestreben auch für die Jugend zu sorgen, machte man sich auch mit der „Pizza“ einen Namen. Auch im Dessertbereich werden traumhafte Kreationen auf die sehr nett gedeckten Tische, des gefälligen Lokales gezaubert.

 

Prairie-Steak mit Beaked Beans

1kg abgehangenes Beiried oder 4 Steaks a 250 Gramm, Würzmischung aus Thymian, Rohrzucker, Knoblauch- und Rauchsalz, 40 ml Whisky (Bourbon), 2 Dosen Baked Beans a 400 ml, 1 TL Sambal Oelek, 1TL Majoran, 8 Scheiben Bacon (Frühstücksspeck), Steak-Pommes (frisch oder TK)

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Für die Steaks wird der Ofen (ohne Umluft) auf 70 Grad vorgeheizt. Die Steaks werden mit der Würzmischung eingerieben und 10 Minuten erwärmt. Die Grillpfanne (am besten gerippt) soll kräftig erhitzt werden. Das Olivenöl erst kurz vor dem Fleisch dazugeben. Die Steaks werden beidseitig ca. 4 Minuten angebraten, worauf darauf zu achten ist, dass man beim Umdrehen des Fleisches keine spitzen Gegenstände verwendet, damit das Fleisch nicht angestochen wird.

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Dann werden die Steaks noch einmal 5 Minuten mit Alu-Folie leicht abgedeckt, man soll sie aber nicht einwickeln! Und im Ofen ziehen lassen. Dann wird die Pfanne vom Herd genommen, man lässt sie etwas auskühlen und löscht den Bratenrückstand mit Whisky ab.

Inzwischen kann man den Speck anbraten, die Baked Beans erwärmen mit Sambal Oelek, Majoran und Salz abschmecken, dazu werden grob geschnittene Steak-Pommes frittiert.

Nach dem Anrichten werden die Steaks mit einer Whisky-Sauce übergossen.

Und hier ein köstliches Video:

 

Hopfige Köstlichkeiten aus dem Genusseck Kärntens…

„Loncium“ – Bierspezialitäten aus dem Genusseck KärntensLoncium

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer und von „Lonɔium“

Augen zu, leicht den Duft aus der Krone durch die Nase ziehen, dann einen vollmundigen Schluck aus dem Glas und genießen… Dies wäre das Credo bekennender Biergenießer im Hause der Privatbrauerei „Loncium“ in Mauten im Gailtal, welches  man mit Fug und Recht, als das Genusseck Kärntnes bezeichnen kann. Vor ein paar Jahren, genauer gesagt im Jahre 2008, halfen Alois Planner und Klaus Feistritzer den heimischen Bierologen, aber auch weit darüber hinaus, in Sachen Biergenuss auf die Sprünge.

LonciumAlois Planner, aus der Gasthofdynastie der Planners, das Gasthaus geht auf das Jahr 1703 zurück, braute gemeinsam mit Klaus Feistritzer im Jahre 2003 den ersten Sud. Heuer wurde ein neues Sudhaus in Betrieb genommen, welches wahrlich alle Stückeln spielt. Die beiden „Bierbauer“ sind ein kongeniales Duo, welches auch gerne an Rezepturen und Geschmacksnuancen, u.a. mit zwölf Malz- und zehn Hopfensorten, im Bereich der Spezialbiere, tüftelt. Geschmack und Erfolg geben dem studierten Tourismus- und Freizeitswirtschafter und dem technisch versierten Mechatroniker recht, denn nicht umsonst brachten sie doch erstmals eine der begehrten Medaillen des amerikanischen „World Beer Cups“ in heimatliche Gefilde. Der Bewerb welcher nur alle zwei Jahre stattfindet, sah heuer 1403 Brauereien mit 4754 Bieren im Teilnehmerfeld.

„Wir verwenden nur die besten Zutaten für unser Bier, wobei ein Großteil der Ingredienzien für den köstlichen Gerstensaft aus dem Gailtal, aus Österreich stammt. Da kennt man die Lieferanten, von denen man Qualität verlangt, auch wenn sie mehr kostet“, so die beiden Gambrinus-Jünger aus dem Gailtal.

„Geschmack und Erfolg geben ihren recht….“

Und hier das Video:

Der Kaerntenwein-Speck in aller Munde..

 

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„Kärntenwein-Speck“ in aller Munde..

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Eine Gaumenfreude vom Feinsten ist durch überregionale Kooperation entstanden. Der „Kärntenwei-Speck“ gibt davon in beeindruckender Manier Zeugnis. Die Symbiose aus „Lavanttaler Wein“ und „Gailtaler Speck“ ist ein Zungenschnalzer ersten Ranges und bringt den Gaumen zum Singen. Hans Steinwender, seines Zeichens Hausherr vom Biedermeierschlössl „Lerchenhof“ zieht gemeinsam mit seiner Gattin Gerhild, in Untermöschach bei Hermagor, gleich auf mehreren Erfolgsebenen die Hebel. Erstens im Hotel eines sehenswerten Hauses mit Seele, zweitens als „Kärntner Genusswirt“ drittens ist er auch Mitglied in der illustren Gastro-Runde der „Kärntner Spargelwirte“ und viertens ist er auch als Landwirt im Stall mit viel Herz bei der Sache.  Er produziert, naturnah, köstlichen „Gailtaler Speck“ und tüftelte gemeinsam mit dem Fleischermeister Hans-Georg Fercher an der Möglichkeit, dieses edle Produkt noch zu verfeinern und vielfältiger zu gestalten. Der „Heuspeck“ war eine Folge davon. Nun ging man daran sich mit einem „Weinspeck“ zu beschäftigen. Weiterlesen