ein Blog von Josef Emhofer

Gaumenfreuden aus dem BK 12

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Eingeweihte wissen es bereits und haben sich auch schon verwöhnen…

Geflügelspezialitäten in aller Munde

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Das 19. Gackern auf der Loretowiese in St. Andrä schickt sich…

Ein genussvolles Festival in Bad St. Leonhard

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Das heurige Genussfestival in Bad St. Leonhard war mehr als rekordverdächtig.…

Leichtes und Sommerliches aus dem Restaurant Anfora

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Die leichte Sommerküche boomt allerorten. So auch bei Bernhard…

Köstliches aus dem Mochoritsch-Eck in St. Kanzian

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Das Mochoritsch-Eck in St. Kanzian ist drauf und dran sich kulinarisch…

Diese Fischlaibchen muss man probieren

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Beim Marzi in St. Marein gibt es immer wieder Neuigkeiten in…

Neue Köstlichkeiten aus der Nuss

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Köstliche „Neuigkeiten“ vom „geNUSShof“ Text, Fotos…

Zu Besuch bei Lisa Wieland

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Junge Kärntnerin als „kulinarischer“ Shootingstar Text,…

Der "Bärmut" eine neue Köstlichkeit aus dem Lavanttal

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„Bärmut“ – Ein köstlicher Aperitiv aus dem Lavanttal   Text,…

Köstliches von der Bohne

emhoferkorner113Seltene „süße“ Köstlichkeit aus Villach

Markus Korner ist ein wahrer Meister im Kreieren von süßen Köstlichkeiten. Nicht nur Wohlgeschmack, auch Dekoratives ziert seine Kreationen, die nicht nur wunderschön aussehen, sondern auch großartig schmecken. Nachdem er seine Lehre beim Korbelius in Klagenfurt absolvierte, zog es ihn gleich zu Adressen mit großen Namen, was für ihn sehr lehrreiche Jahre waren, wovon seine Produkte markant Zeugnis geben. So war er beim Meindl am Graben, oder bei Toni Mörwald und Roland Huber. Heuer beschloss er sich mit der Konditorei Appe & Korner in Villach selbsttändig zu machen. Nach ersten Kontakten mit „Einfach köstlich“ beim Apfelfest in St. Georgen, wo er (sehr publikumswirksam übrigens) demonstrierte wie man einen „Apfelstrudel“ macht, folgte ein Besuch in seiner kleinen, aber feinen süßen Manufaktur in Villach, in der Italienerstraße 22c, wo er mit seiner Tarte eine wahre Meisterleistung hinlegte. Allein schon durch den außerordentlichen Geruch und Geschmack der Tonka-Bohne, welche man auch durch Zimt ersetzen kann, katapultierte er sich an vorderste Front im vorweihnachtlichen Himmel für Naschkatzen. emhoferkorner112

Gefrorene Kaffee-Tonkabohnen Tarte mit Marzipan

Zutaten für zwei Tartes

Boden: 500 g Rohmarzipan, 300 g fein gesiebten Staubzuckers. Die Zutaten werden mit einer Rührmaschine oder per Hand ungefährt fünf Minuten glatt geknetet.

Parfaitmasse: 25 g Kaffeebohnen gemahlen, 2 Stück Tonka-Bohnen gemahlen (es kann aber auch Zimt verwendet werden), 350 g Obers

200 g Dotter, 150 g Zucker, 60 g Wasser

150 g Mascarpone

Obers wird kurz aufgekocht, dann kommen die gemahlenen Bohnen dazu. Daraufhin wird der Topf mit einer Frischhaltefolie bedeckt und man lässt das Ganze 40 Minuten ziehen, wodurch das Obers Geschmack annimmt. Anschließend wird alles durch ein feines Sieb geschüttet und kalt gestellt.

Dann wird Marzipan ca. 3 mm dick ausgerollt und in die Tarteform gelegt.

In einer Rührmaschine werden die Dotter schaumig gerührt. In der Zwischenzeit lässt man den Zucker mit Wasser stark aufkochen, bis er feste Blasen wirft (ca. 110 Grad). Dann wird der gekochte Zucker langsam in die Dottermasse geschüttet und unter ständigem Rühren fünf Minuten lang aufgeschlagen. Dann wird der Mascarpone mit dem Kaffee-Tonkabohnen-Obers vermengt und halbsteif aufgeschlagen. Die Zutaten müssen kalt sein. Mit einem Schneebesen die zwei Massen kurz miteinander vermischen und in die Tarteform geben, worauf man sie vier Stunden einfriert. In gefrorenem Zustand kann man sie aus der Tarteform nehmen, mit Früchten garnieren und am besten fünf Minuten heraußen stehen lassen, aufschneiden und genießen..

Und hier noch zwei köstliche Videos:

 

Köstliche Schärfe vom Chili Fraunz

Ein „Gaumenschnalzer“ aus dem Lavanttal Text, Fotos und Video: Josef Emhofer Der „Chili Fraunz“ ist mit seinen hochinteressanten und wohlschmeckend-scharfen Produkten bereits sprichwörtlich, fast in aller Munde. Der gelernte Zahntechniker, den bald das Fernweh packte, hat eine starke kulinarische Ader, speziell, wenn es um wohlschmeckende Schärfe geht. Den leidenschaftlichen „Scharf-Esser“ packte schon früh das „Chilifieber“ und dies lässt sich wahrlich „schmecken“. Mit den ersten eigenen Chilipflanzen war der Grundstein für „Chili Fraunz“ gelegt und der junge Feinschmecker widmet sich seit kurzem hauptberuflich der Veredelung von Chili und Co. emhoferchilifraunz114„Für mich steht der Geschmack im Vordergrund, dann die Schärfe. Man sollte trotz Chili schmecken, was man isst.“ , so Klary, der auch Kooperationen mit heimischen Produzenten (Essig, Gemüse und Fleischereien, etc.) plant, um die hochwertigen Produkte des Lavanttales zu verbinden. Der „Chili Fraunz“ bietet u.a. folgendes an: Mango Madness und Mango Heaven, die Saucen passen perfekt zu weißem Fleisch, aber sie eignen sich auch als pikanter Dip zu Käse. emhoferchilifraunz112Papaya Mayhem eignet sich gut zu Paniertem oder auch für fruchtige Wok-Gerichte. Cayenne Chaos und Scorpion Hell sind tomatenbasierte Saucen, die ideal zum Verfeinern und Würzen von Suppen und Gulasch geeignet sind. Und da wäre noch ein Gaumenschnalzer vom Feinsten, der „Bacon Jam“ eine süße Speckmarmelade, die sich hervorragend im Burger macht, oder auch als Aufstrich bestens schmeckt. Zum Marinieren: Mango Heaven oder Mange Madness eignen sich hervorragend zum Marinieren von Geflügeltem. Man mariniert Hühnerbruststücke damit, lässt sie für ein paar Stunden ziehen, umwickelt sie mit Speck und lässt sie bei 180 Grad im Ofen durchgaren.emhoferchilifraunz111 Die Saucen sind im Lavanttal bereits bei Fleischerei und Forellenhof Jäger, im Haus der Region, im Lagerhaus Wolfsberg und bei der Fleischerei Kriegl, bei der Fleischerei Sajovitz GmbH und beim Grillteufel erhältlich. Kontakt: Christian Franz Klary, Gottfried Wutscher Weg 8, 9431 St. Stefan, Telefon: 0699 17328019 oder via mail an office@chilifraunz.at . Man kann sich aber auch auf www.chilifraunz.at informieren. Und hier noch ein köstlich-scharfes Video:

Präriesteak und Baked Beans aus dem Canada

15 Jahre Canadian’s Pub in Jakling

Von der „Bar mit Snacks..“  bis zum Restaurant!

Das sehr gefällige Lokal in Jakling, direkt neben dem Bahnhof, wird seit 15 Jahren sehr erfolgreich von Peter Mayer und Louise Maria Dullnig, bei allen liebevoll „Lui..“ genannt geführt. Der Weg, den die beiden von anfang an gingen, ist von gastronomischer Ehrlichkeit geprägt und bestätigt den beiden „Genießern“ ihr kulinarisches Credo. Bis auf Montag kann man sich täglich im Cafe, nicht nur unterhalten, sondern auch Flüssiges vom Feinsten genießen.

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Ab 17 Uhr, kocht dann der Chef persönlich, am Sonntag auch zu Mittag und sonst auf Vorbestellung, charmant unterstützt von seiner Beiköchin Verena May. Stilecht servierte man, und dies nicht nur zum Jubiläum, den derzeitigen „Renner des Hauses“ , ein Prairiesteak mit Beaked Beans, einen wahren Hochgenuss, der den Gaumen zum Schwingen bringt. Im Bestreben auch für die Jugend zu sorgen, machte man sich auch mit der „Pizza“ einen Namen. Auch im Dessertbereich werden traumhafte Kreationen auf die sehr nett gedeckten Tische, des gefälligen Lokales gezaubert.

 

Prairie-Steak mit Beaked Beans

1kg abgehangenes Beiried oder 4 Steaks a 250 Gramm, Würzmischung aus Thymian, Rohrzucker, Knoblauch- und Rauchsalz, 40 ml Whisky (Bourbon), 2 Dosen Baked Beans a 400 ml, 1 TL Sambal Oelek, 1TL Majoran, 8 Scheiben Bacon (Frühstücksspeck), Steak-Pommes (frisch oder TK)

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Für die Steaks wird der Ofen (ohne Umluft) auf 70 Grad vorgeheizt. Die Steaks werden mit der Würzmischung eingerieben und 10 Minuten erwärmt. Die Grillpfanne (am besten gerippt) soll kräftig erhitzt werden. Das Olivenöl erst kurz vor dem Fleisch dazugeben. Die Steaks werden beidseitig ca. 4 Minuten angebraten, worauf darauf zu achten ist, dass man beim Umdrehen des Fleisches keine spitzen Gegenstände verwendet, damit das Fleisch nicht angestochen wird.

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Dann werden die Steaks noch einmal 5 Minuten mit Alu-Folie leicht abgedeckt, man soll sie aber nicht einwickeln! Und im Ofen ziehen lassen. Dann wird die Pfanne vom Herd genommen, man lässt sie etwas auskühlen und löscht den Bratenrückstand mit Whisky ab.

Inzwischen kann man den Speck anbraten, die Baked Beans erwärmen mit Sambal Oelek, Majoran und Salz abschmecken, dazu werden grob geschnittene Steak-Pommes frittiert.

Nach dem Anrichten werden die Steaks mit einer Whisky-Sauce übergossen.

Und hier ein köstliches Video: