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Ein genussvolles Festival in Bad St. Leonhard

Das heurige Genussfestival in Bad St. Leonhard war mehr als rekordverdächtig. Schon zum Auftakt, die Austro-Pop-Legende Wolfgang Ambros zog zur Begeisterung von gut 1300 Fans alle Register seines großen Könnens und ließ „Hit um Hit“ von der Bühne klingen. Aber auch seine Begleitband – Die Nr. 1 vom Wienerwald – ließ keine musikalischen Wünsche offen und begeisterte auf allen Ebenen, sowohl vokal als auch instrumental.IMG_3894 Mit diesem Konzert hat Cook-Music-Management , an diesem Abend vertreten durch den Leonharder Raika-Banker Michael Zarfl, einen wahren Goldgriff getan. Das Marketing, bestens erstellt von Sylvia Trippolt-Maderbacher, funktionierte auf allen Linien bestens und lockte gut 10000 „Kulinarik-Jünger“ nach Bad St. Leonhard, welche ihr Kommen nicht zu bereuen brauchten. Die heimische Kochszene, allen voran Haubenkoch Josef „Seppi“ Trippolt verwandelte sein Lokal in eine italienische Osteria und kredenzte Scampi und Calamari in vielen Varianten, punktete aber auch bodenständig u.a. mit Gefülltem Brüstl vom Landschwein.IMG_4081 Eine ebenfalls sehr feine kulinarische Klinge zog Daniel Dirnberger vom Gasthof Geiger, welcher nicht nur volles Lob von der gesamten Crew beim Ambros-Konzert für sein Catering erntete, sondern auch mit einem großartigen „Crispy Chicken Caesar Burger“ bestens auffiel.IMG_3984 Und natürlich Dieter „Badido“ Dohr, der diesmal auch neben seinen Klassikern wie dem knusprigen Wiener und seinen knackfrischen Sommersalaten auch mit IMG_4011Steaks vom Heimischen Strauß, „in aller Munde“ war. IMG_4065Beim „Prisse“ zog Gottfried Morolz mit seiner Doris und dem gesamten Team mustergültig die kulinarischen Fäden, IMG_4358diesmal verstärkt durch Gackern-Wirt Stefan Reichel und unterstützt von Heinz Diwischek, von den „Süßen“ Köstlichkeiten des Hauses ganz abgesehen, alles in allem ein kulinarisches Erlebnis. Beim Bieranstich hatte Bgm. Simon Maier, gemeinsam mit seinen beiden Vizes Siegfried Gugl und Dieter „Badido“ seinen großen Auftritt, da Günther Dohr von der Brau-Union ein Fasse des köstlichen Gerstensaftes zur Verfügung gestellt hatte. Die heimischen Vereine ließen aber auch nichts anbrennen und zeigten, was sie kulinarisch so drauf haben. Herausragend der „Genuss-Schmankerl-Teller“ vom MGV, oder der bunte Kärntner Wurstsalat vonIMG_4261 der Stadtkapelle, die hausgemachten Agnolotti mit geschmortem Bio-Rindfleisch von der Faschingsgilde oder die Mehlspeisen und das „Leonhardi-Herz“ aus köstlichem Lebkuchen von den Trachtenfrauen. IMG_4205Der stärkste Tag war der Samstag, bevor der Sonntag, da gab es auch einen Oldtimer-Treff – bestens moderiert von Maria Staller und Edith Starzacher, welche auch seitens der Gemeinde die Fäden mitzog,  mit einer Festmesse, dem Frühschoppen und demIMG_4216 Müller-Harmonika-Treff für einen stilvollen Ausklang sorgte. Bei den Musikgruppen war sehr viel Jugend vertreten, so wie die Geschwister Scharf aus Bad St. Leonhard, welche „stromlos“ von Tisch zu Tisch für beste Stimmung sorgten.

Und  hier noch ein genussreiches Video:

Der „Bärmut“ eine neue Köstlichkeit aus dem Lavanttal

„Bärmut“ – Ein köstlicher Aperitiv aus dem Lavanttal

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Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

 

Der „Bärmut“ wurde im Rahmen einer, wahrlich köstlichen Degustation, von Josef „Seppi“ Trippolt und seiner charmanten Gattin Silvia Trippolt-Maderbacher, im „Haus der Region“ in Wolfsberg, vorgestellt.emhoferbaermut116 Die jungen, sympathischen Wirtsleute vom renommierten Haubenlokal „Zum Bären“ in Bad St. Leonhard, präsentierten eine köstliche Kreszenz aus Wermutkraut, Zitronen- und Orangenschalen, sowie einer raffinierten Gewürzmischung, alles angesetzt in trockenem Weißwein, welche wahrlich zu einer Geschmacksoffenbarung geworden ist. emhoferbaermut115Unter der Devise „Bärmut – Wermut – Sehr gut“ schien das „Haus der Region“ fast aus allen Nähten zu platzen, wo man dem neuen Edelgetränk gerne seine Aufwartung machte. Natürlich aromatisch, leicht und erfrischend, sowie würzig und fruchtig – so präsentiert sich der „Bärmut“, der Namen stammt aus einer gelungenen Symbiose des „Bären“ und des „Wermut“, was liegt näher als einen „Bärmut“ daraus zu machen. Dazu Silvia Trippolt-Maderbacher: „Das Wermutkraut wächst bei uns wild und hat vor allem im Oberen Lavanttal eine lange Tradition. Sie wurde jahrzehntelang vergessen und spannend ist, dass mir immer mehr Lavanttaler erzählten, dass ihre Großmütter Wermutwein gemacht hätten – Ach ja, das Bauwehkraut – sagten viele. emhoferbaermut117

Produziert wird im eigenen Hause. Jede Zitrone und Orange wird von den beiden handgeschält, wobei auch jedes Gewürz und jedes Bröserl an Wermutkraut fein abgestimmt wird, jede Flasche wird selbst, in der eigenen kleinen, aber feinen Manufaktur in Bad St. Leonhard, abgefüllt und ettiketiert.

Der Bärmut schmeckt fruchtig-frisch nach Wein, mit einer deutlichen Wermut-Aromatik, angenehmer Zitrusnote und zurückhaltender Süße. emhoferbaermut114

Pur auf Eis mit Zitronen oder Orangenscheiben, oder perfekt als Spritzgetränk mit dem „Lavazante“ vom Hans Gritsch, vlg. Lenzbauer, oder als Cocktail mit dem Lavanttaler Gin von Edelbrand Sommelier Herbert Müller. emhoferbaermut121

Mit dabei waren auch BH Georg Fejan, der Chef der Lavanttaler Beschäftigungsinitiative Roland Bachmann mit Projektleiterin Regina Ragger und Verkaufsleitern Hildegard Kainz, der Obmann der Wolfsberger Werbegemeinschaft Karl Pacher, die Unternehmerinnen Gertraud Waschier und Ruth Schüssler, sowie Fotografin Ramona Steiner und LFS-Direktorin Elfriede Grössing. Sehr schön besungen hat den „Bärmut“ der MGV Wolfsberg, unter der Leitung von Alfred Rothleitner.

Und jetzt das dazupassende Video: